Hallo Zusammen,
Herzlich Willkommen zur Premiere von "Liebe war nicht geplant"
Wir, Merkurami und Zuckerbienchen, zusammen Twilightsisters, freuen uns, dass wir euch nun endlich mit unserem Ersten Werk beglücken zu dürfen. Die Figuren haben wir von Stephenie Meyer geliehen und die Idee zu dieser Geschichte stammt aus dem Film "Heartbrakers - Achtung scharfe Kurven!"
Wir schreiben zu unserem und hoffentlich eurem Vergnügen und wir erhalten dafür kein Geld und nun viel Vergnügen mit dem
Ersten Kapitel:
Schwer atmend trug Charlie Swan seine Braut Renée Swan, geborene Belvedere durch die Gänge des Hotels.
Endlich durfte er ihr zeigen, wie sehr er sie liebte.
In ihrer Suite stellte er sie auf ihre Füße und küsste sie zärtlich.
„Endlich darf ich dich lieben“, flüsterte er ihr ins Ohr und Renée unterdrückte ein Seufzen.
Wann würde er endlich mal zur Sache kommen.
Zum Glück würde diese Ehe nur wenige Tage dauern, wie die letzten von ihr.
Charlie bemerkte nicht, dass seine Braut seine Küsse nicht erwiderte.
Er küsste sie wild und drängte sie zurück zum Bett.
Seine Hände glitten dabei über Renées Körper, der noch von ihrem Brautkleid verborgen war.
Charlies Lippen ließen von den ihren ab und attackierten nun ihren Hals, während seine Hände sich nun an den Knöpfen seines Jacketts zu schaffen machten.
Renée stöhnte genervt auf, als er nach drei Minuten es noch immer nicht hin bekommen hatte auch nur einen Knopf zu öffnen.
Aber ihr Plan lautete, so schnell wie möglich wieder geschieden zu werden.
Und dies klappte am schnellsten und am ertrag reichsten, wenn der Mann sie betrog.
Wie gelang es am leichtesten?
Wenn der Mann unbefriedigt war.
Um diesen Plan zu verwirklichen, musste sie dringend etwas unternehmen.
„Baby, mir ist so heiß“, seufzte sie gespielt und presste sich an seine Brust.
Es fiel ihr nicht leicht eine Jungfer zu spielen.
„Mir auch, aber gleich wird dir sicher noch heißer werden“, antwortete Charlie.
Ungeduldig riss er sich sein Hemd auf.
Die Knöpfe flogen nur so umher.
Renée erschauderte, als sie seinen leicht behaarten, gut trainierten Oberkörper sah.
Vielleicht sollte sich ein paar Tage ihr Vergnügen mit Charles haben, ehe sie ihn auf Entzug setzte.
Schließlich wusste sie, je länger eine Ehe dauerte, umso mehr Geld würde sie bekommen.
Charlie streifte seine Hose ab und drückte dann Renée aufs Bett.
Nur kurz viel ihr Blick auf seine Untere Region und wollte die Ehe am liebsten sofort beenden.
Ein Neongrüner, Elefanten Tanga, war einfach zu abstoßend.
Nicht einer ihrer Ex- Ehemänner hatte so einen schlechten Geschmack gehabt.
Aber ihr Name war nicht umsonst Renée Swan Masen Belvedere Garcia Aquila.
Sie würde in dieser Nacht ihr Vergnügen haben, koste es was es wolle!
Sie umfasste Charlies Nacken und zog ihn zu sich hinunter.
Ihre Lippen vereinten sich und Charlie drängte seine Zunge ungestüm in ihren Mund.
Seine Hände fuhren ihren verhüllten Körper entlang.
Plötzlich drehte er sie auf den Rücken und versuchte die Schnüre zu lösen, welche ihr Kleid zusammen hielten.
Charlie fluchte, als er die Schnüre mehr verhedderte als sie zu öffnen.
„Scheiße, wie geht das auf“, fluchte er und zerrte immer weiter.
Renée keuchte, als er ihr immer wieder die Luft abschnürte.
„Charlie, Liebster, beeil dich“, hauchte sie.
In Gedanken jedoch beschimpfte sie ihn: Trottel, Lahmarsch, Idiot,… Warum nur fiel es Männern so schwer, Schnüre zu öffnen?
„Gleich mein Liebling“, sagte Charlie und entfernte sich ein wenig von ihr.
Hecktisch atmete er, um sich wieder ein wenig zu beruhigen.
Eine Schere, er brauchte eine Schere.
In Bad müsste eine sein.
„Ich bin sofort wieder da“, sagte er und rannte ins Badezimmer.
Renée drehte sich nach ihm um.
Sie versuchte sich selbst aus dem Kleid zu befreien, aber ihr Ehemann hat es geschafft, die Schnüre zu verknoten.
Sie war also auf ihn angewiesen.
Charlie kam wieder aus dem Bad gerannt.
Der Rüssel des Elefantentangas schwang mit jedem Schritt.
Schnell hatte er die Schnüre zerschnitten und das Kleid von ihrem Körper gezogen.
Nun sah er sich weiteren Schnüren gegenüber.
Renées Unterwäsche war zwar unschuldig weiß, aber sie war jedoch sündig um ihren Körper geschlungen.
Sie drehte sich auf den Rücken und sah in seine dunkel werdenden Augen.
Ihre Münder fanden wieder zusammen und Renée spürte kaum, wie Charlie die Schnüre durchtrennte.
Erst als seine raue Hand über ihre Brust strich, merkte sie, dass sie Nackt unter ihm lag.
„Oh, Charlie“, stöhnte sie und griff in sein Haar.
Sie zog ihn enger an sich und küsste ihn mit voller Leidenschaft.
Vergessen war die Tatsache, dass sie Charlie vorspielte, eine schüchterne Jungfrau zu sein.
„Charlie, bitte“, hauchte Renée, „Bitte, Sahne“
„Sahne?“, fragte Charlie verwirrt?
„Mmh, deine warmen Lippen, welche die Kälte vertreiben, ehe ich dein werde“, flüsterte sie und strich durch sein Brusthaar.
Ein schaudern ging durch Charlies Körper.
Seine Augen schlossen sich für einen Augenblick.
In seinen Gedanken sah er Renée bedeckt mit Sahne vor sich.
Auch wenn sein Glied schon so Hart war, dass es wehtat, so würde er ihr diesen erotischen Wunsch erfüllen.
Schließlich war die Nacht noch jung.
Eine Frage blieb jedoch, wo sollte er die Sahne hernehmen?
Er griff schon zum Telefon, um den Zimmerservice in Anspruch zu nehmen, als Renée sagte „Minibar“
„Du bist ein kleines Luder Renée, aber es freut mich, dass du so bist und es für uns unvergesslich machst“, sagte er und küsste sie wieder.
Er erhob sich und sah, wie seine Renée sich auf den Laken räkelte.
So unschuldige Bewegungen, die ihn immer mehr den Verstand raubten.
Renée sah seine dunklen Augen und sah in ihnen ein Versprechen.
Wie lange war es her, dass sie ein Mann gevögelt hatte?
Sechs Monate? Ein Jahr?
Sie wusste es schon nicht mehr.
Hoffentlich würde die Nacht so werden, wie es seine Augen versprachen.
Charlie hatte inzwischen die Schale aus der Minibar genommen.
Die Sahne war genau richtig, schön Kalt, aber dennoch so sahnig, als sei sie gerade erst geschlagen worden.
Schnell trug er die große Schale zurück zum Bett.
Leider übersah er den großen Perserteppich, der vor dem Bett das Parkett bedeckte.
Er stolperte und weil er die Schale in den Händen hielt, konnte er sich nicht wieder ins Gleichgewicht bringen.
Daher ließ er sie einfach los.
Aber er hatte die Schwerkraft zu sehr unterschätzt.
Oder er fiel zu schnell.
Jedenfalls traf die Schale mit der Sahne seinen mit dem Elefantentanga bedeckten Penis und ein Knacken erklang.
Gleichzeitig schrie er, von Schmerzen gepeinigt, auf und fasste sich an sein bestes Stück, was wiederum auch ein großer Fehler war, denn er stieß mit dem Kopf gegen den Rahmen des Bettes.
Renée setzte sich auf und sah auf ihren Ehemann, der sich auf den Boden wälzte und nun über und über mit Glas und Sahne beschmiert war.
„Charlie, Liebling, was ist mit dir?“, fragte sie und richtete sich auf.
Ihr Mann brachte jedoch nicht ein Wort heraus.
Er krümmte sich weiter vor Schmerzen.
Renée fackelte nicht lang und griff nach dem Telefon.
Anscheinend hatte er sich verletzt und brauchte dringend einen Arzt.
„Nein“, sagte Charlie.
Er war ein Mann und musste die Schmerzen aushalten.
Renée schlang sich sein Hemd über den Körper und legte ihre Hand auf seine Schulter.
„Charlie, du bist verletzt, schwer verletzt“, sagte sie, „Lass mich einen Arzt anrufen, oder lass mich dich zu einem bringen“
„Nein“, beharrte er.
„Du willst doch mit mir Liebe machen? Wie kannst du Liebe mit mir machen, wenn du vor Schmerzen kaum bewegen kannst?“, schnurrte sie.
In Gedanken verfluchte sie sich.
Wieso hatte sie darauf bestanden ihn zu heiraten?
Sie hätte auf Isabella hören sollen und den Banker nehmen sollen.
Charles schluckte hart und zog Renée an sich.
„Es wird schon gehen, gib mir nur einen Augenblick“, sagte er.
Doch als Renée seinen Penis berührte, flammte der Schmerz noch schlimmer auf.
Er schrie und fluchte.
Renée reichte es.
Sie nahm eine Decke und wickelte sie um Charlie.
„Wir fahren jetzt ins Krankenhaus“, sagte sie bestimmend.
Ihre Rolle war ihr jetzt erst einmal egal.
Wenn der Plan von Isabella und ihr aufgehen sollte, musste Charlies Penis funktionieren.
Ehebruch war der einfachste und schnellste Weg für eine lukrative Scheidung.
„Nein“, versuchte Charlie sich zu wehren.
„Charlie bitte“, sagte Renée und sah ihn flehend an.
„Es ist nichts, mein Schatz“, erwiderte er und versuchte den Schmerz zu verdrängen.
„Bitte“, flehte seine Frau weiter.
Er sah in ihre blauen Augen, welche in dem Licht der Suite leicht Violett leuchteten, und erkannte, wie groß ihre Sorge war.
„Na gut“, brachte er hervor.
Renée zog sich schnell etwas über und half ihrem Ehemann sich ein Laken um den Körper zu schlingen.
Dies war nicht so einfach, da er weiterhin seinen Penis umklammerte.
Wie sie es ungesehen zu seinem Auto und ins Krankenhaus geschafft hatten, war Renée später ein Rätsel.
Als sie das Krankenhaus erreichten, kam ihnen gleich eine Krankenschwester entgegen.
„Oh mein Gott, was ist geschehen?“, fragte sie und holte gleich einen Rollstuhl herbei.
Charlie lief rot an und versuchte sich so klein wie möglich zu machen.
Nichts war ihm in seinen 36 Lebensjahren so peinlich gewesen.
„Sein Penis ist verletzt“, brachte Renée leise heraus.
Die Krankenschwester sah Charlie abschätzend an und schob ihn dann gleich in die Ambulanz.
Renée lief neben ihnen her und sah ihren Ehemann an.
Warum in Teufelsnamen musste sie auch die Sahnenummer anfangen?
Im Behandlungszimmer warf der Arzt nur einen kurzen Blick auf die Verletzung.
„Mr. Swan, wir müssen sie Operieren. Sie haben eine Penisruptur“, erklärte der Arzt.
„Eine was?“, fragten Renée und Charlie gleichzeitig.
Der Arzt hüstelte leicht und erwiderte „Penisbruch“
Renée zog die Luft scharf ein und von Charlie kam nur ein „Scheiße“
„Was bedeutet dies nun?“, fragte Renée.
Ihre Stimme klang belegt.
„Ihr Ehemann wird jetzt operiert und dann muss er sich 9 Wochen lang von jeglicher Erregung bewahren. Also keinerlei Sexuelle Handlungen.“, erklärte der Arzt, „Wir müssen uns jetzt aber um ihren Mann kümmern“
Mit diesen Worten schob er die Liege aus dem Behandlungszimmer und ließ Renée stehen.
„Gehen Sie nach Hause Mrs. Swan, die OP wird ein wenig dauern und dann wird Ihr Ehemann auch erst in den frühen Morgenstunden wieder aufwachen“, sagte eine Krankenschwester sanft zu ihr.
Renée nickte nur und ging auf den Flur.
Sie musste Isabella anrufen.
Ihr Plan verzögerte sich um mindestens 9 Wochen, wenn nicht um 12.
Sie griff in ihre Handtasche und zog ihr IPhone heraus.
„Im Krankenhaus ist das Telefonieren verboten“, sagte eine Krankenschwester, die tadelnd das Gerät betrachtete.
Renée verdrehte die Augen und ging weiter.
Sie suchte die Nummer ihrer Tochter und hielt sich das Gerät ans Ohr.
Erst nach mehrmaligen Klingeln meldete sie sich.
„Was ist los Mom?“, fragte Isabella genervt.
„Wir haben ein Problem“, antwortete Renée und verließ das Krankenhaus.
10 Wochen später.
Charlie Swan lief frustriert in seinem Büro auf und ab.
Seine Hochzeitnacht war die absolute Katastrophe gewesen, Neun Wochen lang musste er sich von seiner Frau fernhalten und nun, wo er es mit ihr tun durfte, musste sie ihre kranke Tante in Chicago versorgen.
Er setzte sich wieder an den Schreibtisch und versuchte sich einen Überblick über die abgewickelten Geschäfte der letzten Wochen zu verschaffen.
7 Autos wurden allein in der letzten Woche nach Europa verkauft, aber niemand hatte sich Gedanken darüber gemacht, wo der Nachschub lieb.
„Sandy“, rief er.
Er hörte das Klicken von Hohen Absätzen, ehe die Tür zu seinem Büro aufging und eine junge Frau eintrat.
Sie war nicht besonders groß, höchstens 167 Zentimeter.
Aber dafür war der Rest ihres Körpers einfach Klasse.
Blonde, lange Haare, braune Augen, Brüste, welche jedem Mann zum Wahnsinn treiben würden und einen Hintern, den man nur als knackig bezeichnen konnte.
Sie trug auch wieder ein verbotenes Kleid.
Rot, tief ausgeschnitten und war sehr kurz.
Charlie schluckte und schloss seine Augen.
Warum nur?
Warum nur hatte er Sandy eingestellt?
Und warum verdammt nochmal war Renée genau dann zu ihrer Tante gefahren, wo sie ES endlich tun konnten.
„Sie haben nach mir gerufen, Mr. Swan?“, fragte Sandy und setzte sich auf den Schreibtisch.
Der Rock ihres Kleides rutschte hoch und verbarg nur noch dürftig ihren Slip.
Charlie zwang seine Augen auf seine Papiere zu schauen.
„Gab es während meiner Abwesenheit keine Anfragen für Ankäufe?“, fragte er.
Sandy ließ eine Kaugummiblase platzen und antwortete „Mr. Devito hat einige Wagen begutachtet, er möchte noch ihre Meinung dazu hören“
„Sie wissen doch, jeder hält hier viel von ihrer Meinung“, fügte die junge Frau noch hinzu.
Ihre Hand streifte seinen Unterarm und er sah auf.
Ihr Ausschnitt war auf seiner Augenhöhe.
Wie sollte er dieser jungen Frau widerstehen?
Er atmete tief ein.
Sein Penis schwoll an und drückte gegen seine Jeans.
In seinen Gedanken sah er sich seine Bürohilfe auf den Schreibtisch drückend.
„Kann ich noch etwas für Sie tun?“, fragte Sandy und schlug ihre Beine übereinander.
Der Rock rutschte noch höher und er konnte sehen, dass sie einen durchsichtigen Slip trug.
Wie sollte er diesen Tag überstehen?
10 Wochen ohne Sex waren einfach zu viel.
„Sie wissen doch, dass ich für Sie alles tun würde“, fügte die Blonde hinzu und spielte mit einer Strähne ihres Haares.
Charlie stand auf und fuhr sich durch sein Haar.
Die Worte von Sandy klangen so verführerisch.
Er dachte an Renée, die einige hundert Meilen von ihm entfernt war.
An ihre schönen Augen und ihre blonden Haare.
Blonde Haare?
Charlie wollte sich wieder das Gesicht seiner Ehefrau ins Gedächtnis rufen, aber nun erschien das Gesicht von Sandy.
Er stöhnte auf, murmelte „Scheiß drauf“, und riss Sandy in seine Arme.
Renée war ihm in diesem Augenblick egal.
Wild und Hemmungslos küsste er die junge Frau.
Seine Hände glitten über ihren Rücken und kniffen in ihren Hintern.
Sandy stöhnte auf und griff in sein Haar.
„Oh Mr. Swan“, sagte sie, als er sich von ihren Lippen los riss und zu ihrem Ausschnitt glitt.
Sie warf den Kopf zurück.
„Mr. Swan“, rief Sandy aus, als er ihre Brüste küsste und schlang ihre Beine um ihn.
Ihre Finger zogen an seinen Haaren.
Charlie drängte sich noch enger an sie und ließ seine Hände zu ihrer Taille gleiten.
Seine Finger glitten noch weiter hinab und schoben sich gleich darauf unter ihr Kleid.
Sandy lächelte und ließ ihre Finger über seine Brust gleiten.
Ihre geschickten Finger öffneten das Hemd.
Auch der Gürtel war schnell geöffnet.
„Sandy“, hauchte Charlie.
Seine Hose rutschte auf den Boden.
„Um so einen hübschen Mann, muss man sich gut kümmern“, murmelte Sandy und umfasste seinen Penis, „Besonders um so einen Stattlichen Mann“
Sie griff ein wenig fester zu und er stöhnte.
„CHARLIE“, rief eine Stimme hinter ihm, aber er war zu sehr damit beschäftigt sein Becken gegen Sandy’s Hand zu pressen.
Schritte hallten auf dem Parkett wieder und jemand schlug kurz darauf auf ihn ein.
„Wie konntest du nur“, rief Renée und schlug wieder mit ihrer Faust auf seine Schulter.
Sandy löste sich von Charlie und flüchtete aus dem Büro.
Er war nun voll und ganz seiner Ehefrau ausgeliefert.
„Renée lass mich erklären“, rief Charlie und versuchte ihre Hände festzuhalten.
„Wie konnte ich nur auf so einen Mann hereinfallen? Ich hätte es schon in der Hochzeitsnacht wissen müssen“, heulte seine Frau und schlug ihn noch fester, ehe sie von ihm abließ und zur Tür eilte.
„Ich kann nicht länger mit dir Leben Charlie Swan“
Einige Wochen später saß Charlie Swan neben seinem Anwalt in einem Zimmer im Gerichtsgebäude.
Er hatte alles vermasselt.
Die Anwältin von Renée trug gerade die Forderungen vor.
„Alles in Allem fordert meine Mandantin 600 000 Dollar für 10 Wochen Ehe“, endete die Anwältin.
„600 000 für 10 Wochen Ehe?“, fragte sein Anwalt lachend.
„Und das BMW Cabrio“, fügte die Anwältin lässig hinzu.
Renée saß mit einer dunklen Sonnenbrille neben ihr und ließ nicht erkennen, was sie von dieser Forderung hielt.
„Das ist Lächerlich.“, entfuhr es seinem Anwalt, „Sie können doch nicht erwarten, dass mein Mandant das Zahlt.“
„Wenn ihr Mandant es vorzieht dies vor Gericht zu klären, sehr gern. Die Geschäfte von Mr. Swan werden durchleuchtet werden. Vielleicht springt für meine Mandantin noch mehr raus als nur 600 000 Dollar und ein Auto“, sagte die Anwältin.
Charles senkte den Blick und sagte leise „Geben sie ihr, was sie will“
Wenn er durch diese Scheidung auch noch sein Geschäft verlieren würde, könnte er sich gleich vor ein Auto werfen.
Da zahlte er lieber diese Summe und gab ihr sein geliebtes Auto.
Renée versuchte ein Lächeln zu verhindern.
Männer waren doch alle gleich.
Sie beachtete gar nicht, wie Charlie den Scheck unterzeichnete und ihr den Wagenschlüssel mit den Papieren reichte.
Mit dem Roten Cabrio fuhr sie durch Seattle.
Sie musste Isabella abholen und danach musste sie dringend den Scheck einlösen.
Erst dann konnten Isabella und sie ein neues Opfer suchen.
Obwohl, von den 600 000 Dollar konnten sie auch eine Zeit lang suchen und sich dadurch vielleicht einen größeren Fisch angeln.
Sich Zeit lassen diesen zu verzaubern und vor den Traualtar zu schleifen.
Vor der Verabredeten Tankstelle wartete bereits eine blonde Schönheit, in einer Hautengen Jeans und einem tief ausgeschnittenen T-Shirt.
Sobald die junge Frau den BMW sah ging sie auf diesen zu.
Während sie auf den Wagen zu lief, griff sie in ihre Haare und zog eine Perücke herunter.
Zum Vorschein kamen lange, dunkelbraune Haare, welche im Sonnenschein einen leichten rötlichen Schimmer hatte.
Sie schüttelte sie, so dass die Haare ihr locker über die Schulter fielen.
„Ich kann nicht glauben, dass du das Rote getragen hast. Ich sagte das Blaue“, sagte Renée im strengen Ton.
„Es hat doch geklappt, oder? Er hat mich nahezu angesprungen“, sagte Isabella mit einem Lächeln.
„Glück“, meinte ihre Mutter.
„Ich war einfach gut“, meinte Isabella und warf ihre Tasche auf den Rücksitz des Cabrios.
Zur gleichen Zeit hielt auf der benachbarten Zapfsäule ein Auto.
Renée und Isabella bemerkten, dass ein Mann darin saß.
Sie tauschten einen kurzen Blick und auf Isabellas Gesicht breitete sich ein leichtes Lächeln aus.
Das würde so einfach werden, dachte die junge Frau.
Ihre Mutter zog derweil eine Straßenkarte von Seattle heraus und sprach den Mann an, sobald er seine Kreditkarte aus der Vorrichtung an der Zapfsäule ziehen wollte.
„Entschuldigen Sie, können Sie mir sagen, wie ich zur Brooklyn Avenue komme?“, fragte sie mit Rauchiger Stimme und führte ihn ein Stück von der Zapfsäule weg.
Isabella nutzte die Chance und nahm die Kreditkarte des Mannes und bezahlte den Sprit, den sie in den Tank des BMW gefüllt hatte.
Noch während der Mann ihrer Mutter erklärte, dass sie sich bereits auf der gesuchten Straße befand, steckte sie die Karte zurück in die Vorrichtung bei seinem Wagen.
Als sie endlich im Wagen saßen, wollte sie sich gleich eine Zigarette gönnen.
„Denk noch nicht einmal im Traum daran, meinen neuen Wagen mit diesem Giftigen Qualm zu verpesten“, sagte Renée streng.
„Es ist unser neuer Wagen, außerdem ist es ein Cabrio“, erwiderte Isabella beleidigt.
Renée zog die Zigarette aus ihrem Mund und warf sie auf die Straße.
„Mom“, rief ihre Tochter entsetzt.
„Ich tue das nur deiner Gesundheit zu Liebe“, meinte Renée besänftigend und startete den Wagen. Einen Augenblick lang sah Isabella sie böse an, doch entschloss sie sich dann die Sache ruhen zu lassen.
„Wie war die Hochzeit?“, fragte sie.
„Schön, aber das habe ich dir bereits berichtet“, sagte Renée milde.
Kurz erinnerte sie sich an die Trauung mit Charles in der Kirche St. James.
An den Gospelchor und den wundervollen Empfang nach der Trauung.
„Aber alle meine Hochzeiten waren schön, wenn auch die Hochzeitsnächte erfreulicher für mich waren“
Isabella konnte sich einen leicht amüsierten Blick nicht verkneifen.
Wurde aber bei Renées bösem Blick wieder ernst.
„Wie viel ist für uns rausgesprungen?“, fragte sie.
„600 000 und den Wagen“, antwortete Renée.
„Nur 600 000?“, fragte Isabella entsetzt, „Ich habe ein halbes Jahr in dieser Bruchbude von einem Hotel wohnen müssen. Außerdem musste ich ihn küssen“
„Armes Kind. Aber Charlie war nicht so schlecht und es schien dir auch zu gefallen, wie er dich geküsst und befummelt hat“, sagte Renée.
Augenverdrehend sah Isabella zur Seite.
„Ich möchte jetzt mein eigenes Ding drehen“, sagte sie, „Ich kenne alle Tricks und bin jetzt alt genug um auf eigenen Beinen zu stehen“
„Wenn du meinst, Isabella. Dann fahren wir nach New York und lassen unser Vermögen teilen“, sagte Renée und gab Gas.
Drei Tage später, in New York.
„Ich verstehe nicht wo das Problem ist, Eric. Wir deponieren Geld bei Ihnen und Sie geben es uns wieder wenn wir es verlangen. Ist das so schwierig?“, rief die Frau wütend.
Renée Swan ging aufgeregt, im Büro ihres Bankbetreuers, hin und her. Während Isabella Swan auf einem Stuhl saß und diese Szene gespannt verfolgte.
„Mrs. Swan es ist leider nicht so einfach wie Sie sich das vorstellen“, versuchter er sie zu beschwichtigen.
Plötzlich fiel sein Blick zur Türe.
Renee folgte diesem und erschrak.
Dort stand eine Frau mittleren Alters mit rotblonden Haaren und stechend grünen Augen.
„Guten Tag. Ich bin Kate Fraud. Von der Steuerbehörde.“, sagte sie und stolzierte regelrecht in die Mitte des Büros.
Mit fester Stimme antwortete Renee: „Hallo.“
„Offensichtlich haben Sie von uns gehört Mrs. Swan. Was ziemlich überraschend ist, da wir so selten etwas von Ihnen hören. Es ist schon ein Wunder, dass ich sie heute hier antreffe“
„Naja...Ich...ich nehme an, ich bin mit der Steuererklärung für dieses Jahr etwas in Verzug.“, stotterte Renée gespielt verlegen.
„Oder der letzten 10 Jahre.“, sagte Mrs. Fraud ungerührt.
„Oh das tut mir aber leid.“, versuchte Renée sich rauszureden. „Ich war der Annahme, dass mein Ehemann sich darum kümmert.“
Renée lächelte ihr schönstes Lächeln.
„Ahhhh, von welchen denn, Mrs. Swan? Mr. Swan, Mr. Aquila? Mr. Garcia?“
Renees lächeln erstarb augenblicklich. „Hören Sie. Nur weil ich etwas Pech in der Liebe hatte.......“
„Mrs. Swan.“, sagte Mrs Fraud forsch. „Wie Sie ihr Geld verdienen interessiert uns nicht im Geringsten. Also wie formuliere ich es, dass es für Sie verständlich ist? WIR WOLLEN UNSER GELD.“
Isabella, die ganz blass auf ihrem Stuhl saß, fragte mit zittriger Stimme: „Wie viel wäre das?“
Mrs. Fraud holte aus ihrer Aktentasche ein kleines Notizbuch. „Mit Zinsen und allen Zuschlägen sind es insgesamt 345 938 Dollar.“
Isabella wurde noch blasser und war sichtlich geschockt. „Was????“
Das würde heißen, dass sie sich nicht absetzen konnte.
Warum nur hatte sie die Bankgeschäfte immer von ihrer Mutter machen lassen.
Renée die total cool und lässig dastand, zückte ihr Scheckbuch und nahm von Mr. Alisstar´s Tisch einen Stift.
Sie wollte gerade den Scheck ausfüllen als Mrs. Fraud ihr den Stift aus der Hand nahm.
„Ohh nein, Mrs. Swan. Diese Summe fällt zusätzlich zu dem was einmal auf Ihrem Konto war. Achja...die Zahlung Ihrer letzten Scheidung ist heute eingetroffen. Dankeschön.“, stellte die Dame von der Steuerbehörde klar.
„Aber...aber das ist alles was ich hatte.“, erklärte Renee mit schockierter und zittriger Stimme.
„Mrs. Swan, wir sind keine Unmenschen. Sie haben 90 Tage Zeit die Summe aufzutreiben. Sonst.....werden wir ein Verfahren gegen Sie einleiten wegen vorsätzlicher Steuerhinterziehung und Betrugs. Das wäre für Sie einige Zeit im Gefängnis. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag, Mrs. Swan.“
Mit diesen Worten verließ Mrs. Fraud das Büro der National Bank of New York mit einem leichten Lächeln auf den Lippen.
Renée und Isabella Swan blickten ihr ungläubig hinterher.
Im Auto zählte Renée ihr Bargeld durch und gab ihrer Tochter die Hälfte der Banknoten.
„Das ist unser letztes Bargeld.“, erklärte Renée und teilte das Geld zwischen ihr und ihrer Tochter auf. „1600 Dollar für jeden. Wow. Ich wünsch dir ein schönes Leben, Prinzessin.“, meinte Renée sarkastisch.
„Ich kann auch sparsam sein.“ Isabella Swan war sichtlich ungerührt und genervt von ihrer Mutter.
Ihre Mutter begann zu lachen. „Ja klar. Es geht auch ohne Friseur, Makeup und ohne Maniküre. Oh und es gibt wirklich schicke Schuhe im Second Hand Shop. Wie lange glaubst du reicht das Geld? Zwei Tage, oder doch nur einer?“
Isabella wurde rot vor Wut. „Ahhhh..also schön. Wir werden es noch einmal durchziehen aber diesmal richtig, Mutter.“
In Gedanken verfluchte sie gerade jeden, der an dieser Misere Schuld war.
Allen voran ihre Mutter.
Renée blickte sie mit einem dicken Fragezeichen im Gesicht an. „Was soll das heißen?“
„Das wir uns nicht mit irgend so einem armen Schlucker zufriedengeben. Ein fetter Brocken muss her bei dem wir soviel kassieren dass, wir die Steuern zahlen könne und ich mich endlich absetzten kann.“, erklärte Isabella.
„Und wie willst du das bitte anstellen, Prinzessin?“, wollte Renée interessiert von ihr wissen.
Die Tochter blieb total cool und sagte nur ein Wort: „Chicago.“
Renée lachte ungläubig. „Bist du wahnsinnig? Vergiss es. Die haben soviel Geld, dass sie von Natur aus misstrauisch sind. Das ist zu schwierig für uns. Und dazu kommt die Mafia und das Großaufgebot von Polizei und FBI“
Isabella ließ das jedoch völlig kalt. „Chicago, oder gar nicht.“
Dabei wickelte sie eine Strähne ihres Haares um ihren kleinen Finger.
Sie ließ sich auf ein Blickduell mit ihrer Mutter ein, da sie wusste das Sie gewinne würde.
Ihre Mutter hatte viel zu viel Angst sie zu verlieren.
Außerdem würde sich in Chicago vielleicht auch die Möglichkeit ergeben mehr zu tun, als nur den Ehemann zu verführen.
Deswegen gab sie nach. Und so fuhren Mutter und Tochter, in ihrem neuen Mercedes, auf der River Road 87 in Richtung Chicago.
So, das war das war Kapitel Nr. Eins. Wir hoffen es hat euch gefallen. LG eure Twilightsisters
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen